Montag, 13. September 2010

In Montreal muss man Metro fahren

Das beliebteste Verkehrsmittel hier ist die Metro, die sogenannte U-Bahn auf gut Deutsch.

Wie oben auf dem Bild zu sehen, erkennt man die Metro-Stationen an den blauen Schildern mit Pfeil.

Die Metro hat gegenueber den Bussen einen deutlichen Vorteil: sie ist pünktlich (alle 5 Min Werktags zur Rush-hour und ansonsten alle 10 Min) und zuverlässig. Das kann man von den Bussen hier nämlich leider nicht sagen. Mir ist es schon wiederholt passiert, dass der Bus einfach nicht kam. Erst der nächste Bus kam dann nach Plan. Besonders zur Rush hour kommen die Busse dann auch noch 15 bis 30 Minuten spater als laut Plan.

So überlegt man es sich hier dreimal, ob man Metro oder Bus nimmt. Die Metro hier hat dann auch eingie Besonderheiten zu bieten, obwohl unterirdisch. Jede Metro-Station ist anders gebaut: Ausgang mal in der Mitte, mal links, mal rechts; anders dekoriert: Glasfenster, Kachelmosaiken oder Wandbilder;

und die blauen Metro-Wagen selber: Gummireifen lautet hier die Divese!

Damit man die Metrolinien auch leicht auseinanderhalten kann, hat jede Linie eine andere Farbe: orange, grün, blau und gelb. Fragt man nach dem Weg, bekommt hier also antworten, wie `Nehmen sie die grüne Linie in Richtung Honore-Beaugrand und dann steigen sie an der Station Berri-UQam um in die gelbe Linie Richtung Longueil`

Zwei Nachteile hat die Metro allerdings doch: Auch hier ist man vor Pannen nicht verschont! Vor allem im Winter kann es öfters passieren, dass aufgrund von Stromausfällen, die Metro stehenbleibt. Zum Glück meistens nie lange!
Und der zweite Nachteil: die letzte Metro fährt zwischen Mitternacht und 1 Uhr morgens! Verpasst man die letzte Metro bleibt nur noch der Nachtbus (ohne Gewähr auf Erscheinen!), das Taxi oder Freunde mit einem Auto :-)

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