Samstag, 1. Mai 2010

Du kommst mit, du nicht, oder doch?

Packen kann sehr anstrengend sein, vor allem wenn man dafür nur vier Tage Zeit hat. Und dann besonders noch eine Frau ist, die gerne ihre etlichen lebenswichtigen Kleinigkeiten mitnehmen möchte. So habe ich diese letze Woche mehrere Tage damit verbracht auszusortieren, was mit darf und was nicht. Immer und immer wieder ;-) Und so sah dann bis heute mein Zimmer aus ;-)




Bis dann alles unnötige (wie zum Beispiel das zweite Kochbuch, der lila Rock und die hohen braunen Schuhe, die man eigentlich sowieso nicht mehr trägt, das fünfzehnte Paar dicke Socken etc.) schweren Herzens auf dem „Nicht mitnehmen“-Haufen landete. Aber so ganz klappt das halt doch nicht mit dem aussortieren und aus den geplanten zwei Koffern und zwei Umzugskisten wurden schnell zwei Koffer und vier Umzugskisten.
Dann kam die nächste Hürde: das Ausfüllen der Versandzettel und das Schätzen und Katalogisieren des Inhalts. Was soll man nur angeben bei dem Wert der Plätzchenbackformen, der Regenjacke oder den Lieblingshosen? Was für eine Grund soll ich nur angeben: Warenlieferung, Geschenk trifft alles nicht zu? Und was soll man um Himmels willen im Kästchen Wert schreiben? Schließlich habe ich nicht die Kaufbelege fein säuberlich seit Jahren aufgehoben und kann jetzt schnell das Alter vom Wert abrechnen. Schließlich war auch diese Hürde mit Hilfe von familiären Ratschlägen gemeistert. Das einfachste am Pakete verschicken, ist, man wird´s kaum glauben, der Weg zur Post!
Und nun warte ich gespannt dem morgigen Tag entgegen, wo es auf nach Kanada geht. Später wird schon mal online eingecheckt, aber ansonsten ist nun wirklich alles gepackt, vorbereitet etc. Geld ist umgetauscht, Koffer sind gepackt, Handgepäck von Scheeren und Flüssigkeiten befreit, meine Ankunft mit meinen neuen Mitbewohnern abgeklärt und alle wichtigen Dokumente sortiert und eingesteckt.
Bald hört ihr dann die neuesten Neuigkeiten direkt aus dem fernen Kanada.

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